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Aus gynäkologischer Sicht ist es völlig normal, dass sich das Gewebe im Intimbereich im Laufe des Lebens verändert. Faktoren wie vaginale Geburten, hormonelle Umstellungen in den Wechseljahren oder ein natürlicher Elastizitätsverlust des Bindegewebes können dazu führen, dass die Scheidenmuskulatur an Kraft verliert, das Gewebe erschlafft und die Schleimhäute trockener werden. Dies wirkt sich nicht nur auf das sexuelle Erleben, sondern auch auf alltägliche Funktionen wie die Blasen- und Beckenbodenfunktion aus. Viele Patientinnen berichten in diesem Zusammenhang von vermindertem Lustempfinden, Unsicherheit beim Sport oder sogar leichter Inkontinenz.
Behandlungsmöglichkeiten
Operative Verfahren
In manchen Fällen, etwa bei stärker ausgeprägter Gewebeschwäche oder anatomischen Veränderungen nach Mehrfachgeburten, kann ein chirurgisches Vorgehen sinnvoll und notwendig sein. Hierbei lassen sich die Beckenbodenmuskulatur und das umliegende Gewebe gezielt straffen oder überschüssige Haut entfernen. Diese Eingriffe erfolgen individuell abgestimmt auf die anatomischen Gegebenheiten und Wünsche der Patientin.
Vaginalverjüngung / Scheidenstraffung
Operationsdauer
ca. 60 Minuten
Narkose
Lokalanästhesie oder Vollnarkose
Klinikaufenthalt
ambulant
Nachbehandlung
Kühlung 48–72 h
Salbe 5–7 Tage (z. B. Panthenol / Vaseline / Lanolin)
Selbstauflösende Fäden üblich
Tägliches Duschen erlaubt, aber ohne Reiben
Berufsausfall
2-3 Tage
Sport
nach 4 Wochen
Kosten
auf Anfrage
Ziel der Behandlung
Mein Ziel als Arzt ist es, die Funktion und das Wohlbefinden im Intimbereich wiederherzustellen. Dies umfasst in erster Linie eine plastische Rekonstruktion des Beckenbodens um die ursprüngliche Funktionalität wieder herzustellen,sowie eine Stärkung des Selbstbewusstseins und der Lebensqualität. Eine Vaginalverjüngung kann damit nicht nur ästhetische, sondern vor allem funktionelle Vorteile bieten – ein neues Körpergefühl, mehr Sicherheit im Alltag und eine gesteigerte Intimität.
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